Gehirnfanatismus

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Sinnflut

Sie rauscht ganz tief in meinem Ohr, dringt durch meinen Mund hervor.
Sie spült die Welt durch meine Augen, formt aus Wolken weiße Tauben.
Die Gischt prallt laut an meine Sinne, erfrischt meine Herz mit deiner Stimme, lässt mich Farben hör'n und fühlen, Gedanken erhitzen und wieder erkühlen.
Sie schwämmt den Sand durch meinen Körper, benätzt den Strand in meinem Kopf, sie schäumt die längst vergess'nen Tage in mein Herz, das in mir klopft.
Die Flut der Sinne hüllt mich ein, aus Sein wird Schein und Schein zu Sein.
Nach dir die Sinnflut!
4.6.08 14:41


Die Reiter kommen

Hört ihr Leute euer Klagen?
Seht ihr nicht euer Betragen?
Bald wird es euch angeschrieben,
Leid und Tod euch angepriesen.

Sieben Plagen werden kommen,
auf die Bösen wie die Frommen.
Doch werdet ihr sie überstehen,
wird es euch nicht besser gehen.

Die Reiter werden euch ersuchen,
euch verbannen und verfluchen.
Hört ihr nicht, vor eurem Haus?
Pferdewiehern schreckt euch auf.

Hinaus, hinaus, die Häuser brennen.
Leute schreien, beten, rennen.
Jeder fürchtet um sein Leben,
würde alles dafür geben.
Die Gesellschaft ist krank,
jetzt kommt die Genesung.
Schlagt auf eure Bibeln,
hört die Verlesung.

Wenn der Mond sich rot färbt
und Blut es regnet, ja dann ist eure Zeit gesegnet.

Die Reiter kommen, in mitten der Nacht.
Dieses Schicksal habt ihr euch selbst gebracht.
Weint und klagt nicht, es ist längst zu spät,
wenn die Welt aus den Fugen gerät.
4.6.08 14:24


Überflutung

Das Gefühl fließt wie Wasser
So wild und schnell
Ein Meer aus Gedanken so tief
Und Schein wird zu Sein
dunkel und hell.

Wie Wasser essenziell
Das Gefühl zu dir
Das Gefühl in mir

Es fließt
Und staut sich auf
Zu klein mein Herz
Will heraus
Beginn der Blutung und dann

Überflutung.
11.2.08 17:27


Jugend in Stücken

Meine Jugend schwarz weiß grau
Ertrunken im Regen, ich weiß genau
Sie ist versunken
Samstagabend in der Bar
Zerrissen in Stücke, verschwommen und klar.

Meine Jugend sie ist längst vorüber
Erstickt am Qualm, Asche darüber
Sie wird trüber
Sonntagabend auf der Straße
Vergessen, Verwirrung die Strafe

Meine Jugend in Stücken
Ich bin am Boden, Depression füllt die Lücken
Sie ist zerbrochen
Montagmorgen in der Schule
Mein Herz ist voll, mein Kopf ist leer, die Jugend vorüber, das Leben zu schwer.
21.10.07 16:18


Neues

SIE

Ihre Augen so groß wie ihr Mund, ihre Haare schwarz, schillernd bunt, im Licht, weiß das Gesicht.
Ihre Arme so lang wie ihr Haar, ihre Beine wie Stein so starr, lang und dünn, im Dunkeln, die Zähne funkeln.
Wenn sie spricht, ihre Sprache ist klar, wie Wasser, kühl die Worte, aber wahr.
Wenn sie singt, ihre Stimme zittert wie Laub, vom Wind, wurde sein Herz geraubt.
Sie ist nicht menschlich, sie ist nicht tierisch, sie ist göttlich, wie Blut
Saugt er ihr die Seele aus um sie ihr zu schenken,
Sie sagt: Lieben statt denken!


Skelettdunkel

Dunkel ihr Haar, blass ihre Haut, mager ihr Körper, ihr Herzschlag laut.
Dünn ihre Glieder, fast nur Knochen, hast du die Verwesung gerochen?
Keine Angst, oder doch? Hände greifen aus dem Loch und kriechen aus dem Skelettdunklen
In ihren Mund. Schmeckst du sie?
Das Gefühl in deinem Bauch, sind die Dämonen, frisst dich auf, werden zu Schall und Rauch.
Dunkel ihr Haar Blass ihre Haut, mager ihr Körper, ihr Herzschlag laut.
Fürchte dich im Skelettdunklen.


Die Welt im Fernsehen

Hörst du draußen den Krachlärm? So nah und doch so fern?
Von der großen Stadt, den Riesenmaschinen.
Schmeckst du das Menschblut? So bitter und doch so gut?
Von denen die für dich Sterben.
Siehst du dort das Todleiden? So falsch und doch so wahr?
Von dem Hunger der Skelette.
2.10.07 13:44


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